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Schäkel - die sichere Verbindung zwischen Kette und Last

Schäkel stellen zuverlässige, aber zugleich lösbare Verbindungen zwischen Ketten, Ösen, Anschlagpunkten und dergleichen her. Sie stehen damit zwischen den Haken, die ständig geöffnet oder nur mit einer federnden Sperre verschlossen sind, und den permanent geschlossenen Ringen in Form von Kettengliedern oder Ösen. Beim Schäkel dient in der Regel ein verschraubter Bolzen dazu, den offenen Bügel zu schließen.

Schäkel DIN-Normen - unser Spezalist

Ihr Ansprechpartner:
Herr Christian Littmann
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littmann@ketten-waelder.de

cromox® Schäkel

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Auszug aus unserer Referenzkundenliste:

Schäkel DIN 	Referenzkunde Schäkel DIN Referenzkunde Schäkel DIN Referenzkunde

Der Standard Schäkel DIN EN 13889, DIN 82016 und DIN 82101

Die häufigste Bauform des Schäkels besitzt einen speziell geformten Bolzen mit einem kurzen Gewinde. Manche Schäkel werden aber auch mit Schraube und Mutter oder anderen standardisierten Verbindungselementen verschlossen. Ein Schäkel DIN EN 13889, DIN 82016 oder DIN 82101 besteht aus einem U- oder C-förmig gebogenen Körper, dessen Enden jeweils mit einem Auge versehen sind. In geöffnetem Zustand kann der Schäkel durch diese Formgebung einfach in ein Kettenglied eingehängt werden. Zum Verschließen wird dann der Bolzen durch das eine Auge des Schäkels geschoben und im anderen Auge gesichert. Durch den geraden Bolzen ähnelt der geschlossene U-förmige Schäkel dem Buchstaben D und wird zur Unterscheidung von anderen Bauformen auch D-Schäkel genannt.

Schäkel - die sichere Verbindung zwischen Kette und LastDie gängigsten Schäkel-Bauformen, das heißt, der gerade D-Schäkel und die entsprechende geschweifte Form, sind in den Schäkel DIN Normen, 13889, 82101 und 82016 beschrieben. Diese Schäkel eignen sich vor allem zum Verbinden von Anschlagmitteln mit einer Last, vorzugsweise an dafür vorgesehenen Anschlagpunkten. Sie können aber beispielsweise auch eingesetzt werden, um ein Seilende zu einer Schlaufe zu schließen, wenn das in geeigneter Weise erfolgt. Wird ein Schäkel falsch eingesetzt, kann das die Tragfähigkeit der Verbindung erheblich beeinträchtigen. Daher sind ein paar grundlegende Informationen nützlich, wenn Schäkel zum Einsatz kommen.

Wenn Schäkel Lasten und Anschlagmittel verbinden, sind grundsätzlich konstruktionsbedingte Eigenheiten zu beachten. Die Form des D-Schäkels verträgt Belastungen nur in bestimmten Richtungen gut. Der halbkreisförmige Teil des Bügels erlaubt zwar eine relativ freie Beweglichkeit des daran angeschlossenen Anschlagmittels. Der gerade Bolzen am anderen Ende des Schäkels sollte jedoch so angebracht werden, dass sich der Bügel bei einer Belastung nur um dessen Längsachse dreht. Die Ausrichtung des Schäkels ist daher für die Sicherheit der Verbindung sehr wichtig. Wird zum Beispiel ein zweisträngiges Kettengehänge über Schäkel an einer Last befestigt, dann sollten die Bolzen parallel zueinander ausgerichtet sein und nicht in einer Achse liegen. Diese Anforderung lässt sich allerdings mit speziellen Anschlagpunkten leicht erfüllen, wie etwa den drehbaren cromox® Anschlagwirbeln und Ringschrauben der Ketten Wälder GmbH.

Desweiteren sollte ein Schäkel aber auch so eingesetzt werden, dass die Anschlagmittel den Bolzen möglichst wenig auf Drehung belasten. Es besteht sonst die Gefahr, dass sich der Bolzen dadurch löst. Diese Gefahr ist zwar geringer, wenn der Bolzen mit einer Mutter gesichert und nicht direkt in das Auge geschraubt ist, aber auch hierbei erhöht eine korrekte Ausrichtung der Schäkel die Sicherheit. Werden zwei Stränge über einen Schäkel mit einem Anschlagpunkt verbunden, sollte daher die offene Seite des Bügels, die den Bolzen aufnimmt, auf der Seite des Anschlagpunkts liegen. Wird ein Schäkel genutzt, um das Ende eines Seils zu einer Schlaufe um eine Last zu schließen, dann sitzt der Bolzen im Auge am Ende des Seils richtig.

Am geringsten ist die Belastung des Bolzens im Schäkel, wenn er in einer zylindrischen Bohrung steckt und die Anschlagmittel keine Biegemomente einleiten. Bei einer solchen Verwendung ist der Kontakt zwischen dem Bolzen und dem Anschlagpunkt linienförmig und tragfähiger als ein Punktkontakt. Aber auch Ösen mit kreisförmigem Querschnitt sind unproblematisch, sofern der Durchmesser des Rundmaterials mindestens dem des Bolzens, beziehungsweise dem Bügel des Schäkels entspricht.

Für den Fall, dass eine größere Beweglichkeit der Anschlagmittel in Querrichtung zum Schäkel erforderlich ist, bieten die geschweiften Formen Vorteile. D-Schäkel in gerader Ausführung eignen sich dagegen besonders gut für die Verbindung mit Kettengliedern. Aber auch wenn ein Schäkel mit einer Kette verbunden wird, sind einige wichtige Punkte zu beachten. Einfache D-Schäkel sind beispielsweise wenig geeignet, um Kettenglieder miteinander zu verbinden, da ein Kettenglied auf dem geraden Bolzen hin und her rutschen kann. Für das Verbinden von Kettensträngen gibt es daher eine spezielle Bauform, den Gabelschäkel.

Der Gabelschäkel für das Verbinden von Ketten besitzt eine fast kreisrunde Form, die nur durch einen schmalen Spalt unterbrochen ist. In dieser Gabel sitzt ein passendes Kettenglied fast spielfrei und kann sich nicht seitlich verschieben, wie das der Fall ist, wenn als Schäkel DIN 13889, DIN 82016 oder DIN 82101 Bauformen verwendet werden. Aufgrund des schmalen Spalts lassen sich Gabelschäkel normalerweise nur mit entsprechend dünnen Ringen oder Ösen verbinden. Hier erweitern Aufhängeglieder mit einer seitlichen Flachstelle, oder entsprechende Übergangsglieder an Aufhängeköpfen, den Einsatzbereich. Schließlich muss das Aufhängeglied eines mehrsträngigen Kettengehänges ein Mehrfaches dessen tragen, was die einzelnen Stränge aufnehmen, und auch entsprechend stärker ausgeführt sein. Die Abflachung im Ring erlaubt das Verbinden mit einem Gabelschäkel, der für die dünneren Anschlagketten ausgelegt ist.

Die zusätzliche Bolzensicherung beim Schäkel

Ein Schäkel ohne zusätzliche BolzensicherungDurch das Verschrauben ist die Verbindung zwischen Schäkel und Anschlagpunkt zwar bereits gut gesichert, jedenfalls wenn der Bolzen vorschriftsmäßig angezogen wurde. Gerade bei einem langfristigen Einsatz, etwa als Haltemittel, könnte die dynamische Belastung aber die Schraubverbindung lockern. Als Sicherung dagegen haben sich mehrere Maßnahmen etabliert. So besitzen die meistgenutzten Varianten der Schäkel DIN 82101 einen Bolzen mit einem Auge im Kopfende. Nach dem Festziehen lässt sich ein solcher Augbolzen durch einen Draht mit dem Bügel des Schäkels verbinden und dadurch gegen Verdrehen sichern.

Bei der Auswahl des Drahtes für diese Sicherungsart ist freilich ein gewisses Augenmerk notwendig, um die Gefahr einer Kontaktkorrosion auszuschließen. Auch bei Edelstählen kann der Kontakt mit rostenden Eisen- und Stahlwerkstoffen Schäden verursachen. Daher sollte Edelstahl auch nicht mit Stahldrahtbürsten gereinigt werden. Davon abgesehen bieten Edelstahlschäkel, wie sie von der Ketten Wälder GmbH unter dem Markennamen cromox® angeboten werden, nicht nur in Bezug auf die Korrosionsbeständigkeit Vorteile. Die besseren Materialkennwerte der Edelstähle erlauben auch, deutlich kleinere, hochfeste Schäkel herzustellen.

Mit einer Mutter gesicherte Bolzen, wie sie auch in den Schäkel DIN Normen auffindbar sind, bieten zwar Vorteile in Bezug auf die Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen der Schraubenverbindung, sind aber aufwändiger in Herstellung und Montage. Sie eignen sich daher besonders, wenn es um das dauerhafte Halten von Lasten geht. Für solche Einsatzfälle lassen sich die Muttern noch zusätzlich durch übliche Schraubensicherungen, wie zum Beispiel Splinte, schützen.

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